Was den Innenstädten nützen würde

Aktuell sind 506 Personen (Vortag: 543) in Mönchengladbach mit Covid-19 Virus als infiziert identifiziert. Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet am Freitag, 19. Februar (Stand 8 Uhr), 15 neue positive Nachweise. Zur Zeit sind sich 1472 (Vortag: 1493) Personen in Quarantäne, davon werden 29 im Krankenhaus behandelt.

Dahinter beginnt eine der beiden Gladbacher Innenstädte

Die Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner berufen sich auf 26,4. Auch dieser Wert geht beständig zurück. Am1 4.02.21 betrug er 29,1. ER liegt mittlerweile seit dem 12. Februar unter der Marke von 35, die neuerdings genannt wird, als die, die erreicht werden müsse, um Lockerungen der Restriktionen vornehmen zu können. Doch davon ist keine Rede mehr.

Protagonisten haben sich dazu schon ein paar Gedanken gemacht, z.B. Boris Palmer, OB von Tübingen. Er sagte dem Online-Portal Fokus (u.a.): Gemeinsam mit den Kollegen aus Schwäbisch Gmünd und Schorndorf haben wir gesagt: Erlaubt uns in den Städten, die gut dastehen, also die mit einem Inzidenzwert von unter 35 – und da gibt es mittlerweile zahlreiche -, den Innenstadthandel zu öffnen, wenn der Zutritt zu den Geschäften an einen negativen Schnelltest geknüpft ist.

Dann würden wir pro Kunde fünf Euro investieren, Schnellteststationen am Zugang zur Innenstadt aufbauen. Mit dem negativen Test kann man shoppen, Essen gehen oder sich ins Café setzen. Ich hielte das für ausreichend sicher, es zu wagen, gerade bei den niedrigen Inzidenzen und dem schönen Wetter.

Um so etwas zu erreichen wäre allerdings eine Änderung der „Cronaschutzverordnung“ notwendig. Darauf müsste erst einmal hingewirkt werden. Die Gladbacher Innenstädte warten darauf.