Was der Shutdown in der Hotellerie anrichtet

Der Shutdown als Umgang mit Covid-19 hat m März die Zahl der Gäste und Übernachtungen in der gewerblichen Beherbergung schrumpfen lassen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als für NRW ermittelt hat, war die Zahl der Übernachtungen mit knapp 2,0 Mio. um 54,2% niedriger als im März 2019. Die Gästezahl ging um 63,6% auf 721 000 zurück. Der Rückgang bei den Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland (256 000) lag bei 70,8%.  

Im ersten Quartal 2020 besuchten rund 4,1 Mio. Gäste die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze in Nordrhein-Westfalen. Das waren 22,8 Prozent weniger Besucher als im ersten Vierteljahr des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen war mit 9,4 Mio. um 17,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Alle Angaben beziehen sich auf geöffnete Beherbergungsbetriebe, die im Berichtszeitraum mindestens zehn Gästebetten bzw. Stellplätze angeboten haben. Geschlossen wurden sie ungefähr Mitte des Monats März, weshalb der tatsächliche Rückgang noch weitaus größer sein dürfte. Und viele Betriebe haben – wegen der Betriebsschließung – keine Meldung abgegeben. 

Ergebnisse für die Regionen sind hier abzulesen.

Was essen wir heute?

Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, ist ein geflügeltes Wort, das umso mehr gilt, wenn es sich um selbst zubereitete Speisen handelt. Kochen sei ein sinnliches Erlebnis sagen die, die es wissen sollten.

Heute ist ein Klassiker an der Reihe. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Rinderfilet Stroganoff wird Jelena Molochowetz zugeschrieben, die es in einem Kochbuch von 1871 beschrieb dem sie den Titel, „Geschenk für junge Hausfrauen“ (in Übersetzung) gab.

Der in Sankt Petersburg tätige Küchenchef Charles Brière stellte das Boeuf Stroganoff 1891 bei einem Kochwettbewerb in Paris vor. In der Folge wurde es zu einem Klassiker der internationalen gehobenen Gastronomie. Zur Bekanntheit in der breiteren deutschen Öffentlichkeit auch abseits der gehobenen Gourmandise trugen Clemens Wilmenrod und Johannes Mario Simmel (durch die Beschreibung im Roman Es muß nicht immer Kaviar sein) bei. Namensgeberin ist die russische Adelsfamilie Stroganow.

Wer befürchtet, dass es heute kein zartes Rinderfilet gibt, kann es auch variieren, wie Anita Coenen im Kochbuch „So kocht man an der Niers II“, aus dem das Faksimile satammt.