Eine Wohnung bedeutet Sicherheit, Stabilität und wenn sie neu ist, die Möglichkeit für einen Anfang. Deswegen hat die Stadtverwaltung „Mönchengladbach öffnet Türen“ erfunden und laden die Einrichtungen der Wohnungslosen- und Suchthilfe gemeinsam mit der Stadt und dem Jobcenter für Freitag, 11. September, am bundesweiten Aktionstag auf den Platz der Republik ein.
Von 11 bis 15 Uhr steht hier die Frage im Mittelpunkt, wie wohnungslose Menschen wieder zu einem Dach über dem Kopf kommen. Die Veranstaltung soll zusammenbringen, Vorurteile abbauen und Wege in ein dauerhaftes Mietverhältnis aufzeigen.
Ein zentraler Programmpunkt ist das Wohnraum-Speed-Dating. Dort können die. die Interesse haben, also Vermieter und Wohnungssuchende ins Gespräch kommen. Fachkräfte aus der Wohnungslosenhilfe sowie Mitarbeitende von Stadt und Jobcenter stehen für Fragen zu Kosten, Finanzierung, Kaution, Erstausstattung und weiteren Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Es können weitere Schritte wie Besichtigungstermine oder Vermittlungsgespräche direkt vereinbart werden.
Der Aktionstag richtet sich besonders an private Wohnungseigentümer, die freien Wohnraum haben und sich zunächst vor Ort unverbindlich informieren möchten. Eine Vermietungsentscheidung muss dabei nicht sofort getroffen werden.
Erstmals wird bei dem Aktionstag die Auszeichnung „Wohnraum schafft Zukunft“ verliehen. Wer sich sich in besonderer Weise für die Schaffung von Wohnraum und die Unterstützung wohnungsloser Menschen engagiert hat, bekommt sie von Sozialdezernent Sebastian Dreyer überreicht
Die Veranstalter möchten mit dem Aktionstag deutlich machen, dass Wohnungslosigkeit kein unlösbares Problem ist. Jede vermietete Wohnung kann für einen Menschen eine neue Perspektive eröffnen und einen wichtigen Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Noch nicht erwähnt, aber dabei: der Volksverein, der Sozialdienst katholischer Männer (SKM), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Diakonie, die Caritas und die Drogenberatungsstelle.
Das Beitragsfoto zeigt eine Szene vom Platz der Republik auf der Rückseite des Hbf.