Weltkriegsbombe wird entschärft

Weitreichende Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen werden am Montag, dem 10.12.18, ab 15 Uhr, fällig, weil eine Bombe entschärft werden muss.

Bei Sondierungsarbeiten auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt ist am Freitagvormittag eine 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft wird.

Bei einer Einsatzbesprechung mit den beteiligten Sicherheitsbehörden wurde entschieden, die Entschärfung am Montag ab 20 Uhr durchzuführen.

Der Bereich im Radius von 300 m um die Fundstelle muss dafür ab 15 Uhr vollständig evakuiert werden. Das heißt: Alle Personen haben diesen Bereich ab 15 Uhr zu verlassen. Alle in diesem Radius befindlichen Gebäude werden menschenleer.

Im Bereich von 500 m um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Dies bedeutet, dass der Verkehr in der Mönchengladbacher Innenstadt weiträumig abgesperrt werden muss. Auch der Eisenbahnverkehr, der im 500-Meter-Radius abläuft, wird beeinträchtigt. Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
 
Im Radius von 300 m bis 500 m um die Fundstelle ist während der Entschärfung luftschutzmäßiges Verhalten vorgeschrieben. Das bedeutet: Wer sich in diesem Bereich aufhält, sollte geschlossene Gebäude nicht verlassen und die Fenster geschlossen halten, möglicherweise den Keller aufsuchen

Für Rückfragen von betroffenen Anliegern wird die Stadtverwaltung eine Bürgerhotline einrichten. Es ist die Rufnummer 02161 25 54321. Sie ist am Samstag (8. Dezember) von 12 bis 15 Uhr, und am Montag (10. Dezember) ab 8 Uhr erreichbar.

Die am Kopf der Seite abgebildete Vignette – von der Pressestelle der Stadtverwaltung – vermittelt einen Eindruck von Gebäuden, Straßenzügen und Eisenbahn, welche in den beiden Radien liegen.

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