Widerstand gegen Ordnungshüter

Am Wochenende hat die Polizei bei insgesamt sieben verschiedenen Einsätzen aus unterschiedlichen Anlässen erlebt, dass sich ihnen widersetzt wurde, z.B. mit tätlichen Angriffen. Ein Polizeibeamter und eine Kollegin erlitten dabei Verletzungen.  

Am Samstag, 12. 06.21, geschah es an der Franz-Gielen-Straße in Hardterbroich-Pesch bei einem Streit zwischen drei Personen. Ein 44jähriger Mann widersetzte sich im Verlauf mehrmals den Anweisungen und ging schließlich mit geballten Fäusten auf die Beamten zu. Er konnte überwältigt werden, ohne dass jemand verletzt wurde.  

Am Rheydter Markt versuchte am Sonntag, 13.06.21, ein 26jähriger sich einer Personenkontrolle zu entziehen, indem er vor Polizeibeamten davonlief. Die Beamten holten den offensichtlich durch Alkohol oder Drogen berauschten Mann ein und brachten ihn zu Boden, während er sich sperrte und versuchte, die Beamten zu verletzen. Gefesselt spuckte er gegen den Streifenwagen und wurde schließlich zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhüten.  

Am selben Tag, gegen 13 Uhr, schickten Polizeibeamte, die wegen eines Randalierers zu einer öffentlichen Einrichtung an der Hubertusstraße gerufen worden waren, einen 35jährigen Mann fort, dem zuvor ein Hausverbot erteilt worden war. Der Mann weigerte sich, den Aufforderungen nachzukommen, pöbelte und beleidigte das Streifenteam. Um weiteren Straftaten durch ihn vorzubeugen, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam. Gegen die Ingewahrsamnahme wehrte sich der mutmaßlich Alkoholisierte Er konnte nur unter Einsatz körperlicher Gewalt überwältigt und dem Polizeigewahrsam zugeführt werden, von wo die Polizei ihn am Folgetag entließ.  

Nach Meinung der Polizei handelt es sich bei den geschilderten Fällen um Menschen, die offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation handelten.