Wie die Kultur in die Schule kommt

Schule und Kultur, das müsste eigentlich klappen. Tut es aber nicht. Warum, war Gegenstand einer Frage des Gladbacher Tageblatts anlässlich einer besiegelten Kooperation des Gymnasiums am Geroweiher mit dem Museum Abteiberg. Hier funktioniert das, aber mit anderen Schulen in Gladbach nicht, weil der Unterricht in den mittleren und oberen Stufen so dich gedrängt ist, die Erledigung des Pensums bei achtjährigen Abitur wichtiger als Bildungsangebote anzunehmen, die Wege zum Abteiberg zu weit, die Zeit insgesamt zu schmal bemessen.

Susanne Titz, Dr. Gerd Fischer, Beigeordneter und Dr. Christian Dern (v.l.n.r.) kurz vor der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags

Davon hat sich Dr. Christian Dern, Leiter des Gymnasiums am Geroweiher nicht abhalten lassen, und Zeit spielte wegen der Nähe der Orte nicht die sonstige Rolle. Sein Haus rückt nun noch ein weniger näher heran, dorthin wo vorwiegend zeitgenössische Kunst zu Hause ist. Etwas, mit dem junge Menschen eher fremdeln, wie die Pädagogen sagen, die ihnen das vermitteln wollen. Da sich hier jedoch Anhaltpunkte ergeben, um auch andere Lerninhalte rüberzubringen, seien es solche aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, lässt man nicht locker und hofft auf Zuspruch.

Erst einmal läuft das für 12 Monate, dann entscheiden die Partner der Kooperation, ob sie das fortsetzen, wobei Susanne Titz, die Direktor des Museums, an einer längerfristigen Wirkung interessiert ist.

Dr. Dern befragt, ob es nicht gefährlich ist, junge Menschen so nah mit oft aufrührerischen Künstlern zusammen zu bringen, antwortet er dem Gladbacher Tageblatt: Nein, er sehe es als seine Aufgabe und die seiner Bildungseinrichtung, junge Menschen zu kritischem Denken anzuhalten.

Was essen wir heute?

Aus der vegetarischen Küche des Kochbuchs „So kocht man an der Niers II“ wurde heute ein mediterranes Gericht ausgewählt. Der Mittelmeerküche wird nachgesagt, sie sei besonders gesund. Davon hat sich er Autor dieser Zeilen vor einigen Jahren einmal auf Kreta ein Bild machen können. Die Leute da sahen alle wahnsinnig gesund aus und waren erstaunlich fit, selbst die älteren, obwohl sie schon am frühen Morgen, den selbstgebannten Ouzo trinken, der keinen Anis enthält und aus den Traubenresten gebrannt wird. Dass es den Leuten so gut geht, liegt sicher an der frischen Luft und dem guten Olivenöl, das es dort gibt, das schützt die Leber.

Guten Appetit!

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