Wie Dülken lebendiger wird

In Dülken gibt es jetzt einen Coworking Space. Die Eheleute Nicole und Mark Kitschen haben in einem ehemals leerstehenden Ladenlokal am Hühnermarkt ein „Coffice“ eröffnet. Bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsidee wurden sie vom Fachbereich 60 Stadtentwicklung und dem Fachbereich 80 Bauen, Umwelt und Liegenschaften unterstützt. Der vermittelte die Förderung des Projektes über Mittel aus dem Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW 2020. In Zukunft sollen weitere Projekte in Dülken von Fördermitteln aus dem Sofortprogramm profitieren.

Die Initiator des Coffices

Im „Coffice“  können sind vier Arbeitsplätze mit Internet-, Telefon- und Drucker-Anschluss entstanden, die flexibel und kurzfristig genutzt werden. Nicole Kitschen beschreibt einige typische Nutzungs-Szenarien: „Hier wickeln ’mal Handwerker ihre Kundengespräche ab, ’mal mieten sich Freiberufler stundenweise ein. Aber auch Angestellte, für die das Home-Office daheim zu viele Ablenkungen bereithält.“

Leila Rudzki vom Fachbereich Stadtentwicklung erklärt, warum Coworking Spaces aus stadtplanerischer Sicht interessant sind: Von der Einrichtung eines solchen Coworking Space profitieren nicht nur die Nutzer, sondern mittelfristig die gesamte Innenstadt. Hier kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufsfeldern zusammen, darunter viele junge Leute mit frischen Ideen, so entstehen neue Strukturen und dadurch auch ganz neue Arbeitsabläufe.

Hier geht es zur Berichterstattung zum Coworking Space in der Viersener Innenstadt.