Wohnungen für alle – Geld ist dafür genug da

Die Stadtverwaltung erarbeitet mit den städtischen Gesellschaften, Bauträgern, Investoren und Immobilienmaklern sowie Baugemeinschaften, Mietervereinen, Stiftungen und Genossenschaften ein Handlungskonzept Wohnen. 

Mit Hilfe dieses Handlungskonzeptes soll ein kooperatives zielgruppen-und quartiersbezogenes Programm mit der Zielsetzung „Wohnen für alle” erstellt werden, das in etwa einem Jahr Ergebnisse liefern soll, was  In rund einem Jahr soll der Abschlussbericht vorliegen. Das soll dann den Wohnraumplanungen zugrunde gelegt werden, so soStadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „ … Wir wollen zukünftig bedarfsgerecht und zielorientiert planen und so langfristig den Wohnraum zur Verfügung stellen, der in Mönchengladbach wirklich gebraucht wird.”

Dr. Grogor Bonin

Grob geschätzt wird in den nächsten Jahren neuer Wohnraum für rund 7.500 Menschen geschaffen. Für Projekte an der Vitusstraße, an der Kruchenstraße, an der Frankenstraße und die Seestadt mg+ sind die Bauleitplanverfahren abgeschlossen. Groß-Projekte wie die 19 Häuser und Maria-Hilf-Terrassen sollen das Wohnraumangebot in den nächsten Jahren weiter deutlich verbessern. 

Gleichzeitig gelte es, das Potential der Wohnraumförderung gezielter auszunutzen. Das heißt: bedarfsgerechtes Bauen statt „Gießkannenprinzip”! 

Im Jahr 2020 standen für die Mietwohnraumförderung rund 8,8 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung. Bewilligt wurden 3,7 Millionen Euro. Bei der Wohneigentumsförderung (Neubau oder Kauf) belief sich das Budget auf 2,7 Millionen Euro, insgesamt 474.000 Euro wurden bewilligt. 1,5 Millionen Euro standen zur Verfügung für die Modernisierung von Wohngebäuden. In drei Anträgen wurden 163.000 Euro bewilligt. Die Zinsentwicklung der letzten Jahre und die Corona-Pandemie haben sich hier negativ auf die Nachfrage nach Förderdarlehen ausgewirkt, heißt es. Das aktuelle Budget für die Mietwohnraumförderung beläuft sich auf rund 10,3 Millionen Euro, bei der Wohneigentumsförderung 1,4 Millionen Euro und bei der Modernisierungsförderung rund 1,5 Millionen Euro.