Mönchengladbach vor Granada und Sofia

Mönchengladbach hat einen „European Mobility Week Award 2020″ gewonnen. Im Finale landete die Vitusstadt in einem Wettbewerb, der für Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern ausgeschrieben war, vor Granada (Spanien) und der Hauptstadt Bulgariens, Sofia. Die Kommission zeichnet jedes Jahr Kommunen aus, die sich bei der Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) in besonderer Weise qualifizieren. Dieses Jahr fand die Preisverleihung zwar auch in Brüssel statt, allerdings virtuell. Adina Iona Valean, die EU-Kommissarin für Transport und Verkehr, präsentierte die Gewinner.

Preisgekrönte städtische Mobilität, so beginnt das im Text erwähnte Video

„Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung…“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Auch Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin freut sich: „Die Auszeichnung zeigt, dass sich unser Engagement der letzten Jahre auszahlt … .“ Die EU-Kommissarin lobte besonders die hohe Bürgerbeteiligung, die nicht zuletzt dank des innovativen Einsatzes eines mobilen Lastenradplateaus für Diskussionsrunden und Veranstaltungen, Eindruck machte in Brüssel.

Die Europäische Mobilitätswoche (EMW), die jedes Jahr vom 16. bis 22. September in Städten Europas stattfindet, veranlasst die Stadtverwaltung, sich schon länger daran zu beteiligen, 2020 zum fünften Mal. Highlights im vergangenen Jahr waren z.B. eine  „Parking Week”, die exemplarisch die Umnutzung von Parkplätzen zeigte und wie der so geschaffenen Freiraum anderweitig zur Verfügung gestellt werden kann. Auch der Senioren-Scooter-Park der städtischen Sozial-Holding soll gut angekommen sein. Erwähnenswert „Der Tag der Mobilität“ auf der für den normalen Verkehr gesperrten  Bismarckstraße. So etwas zeigt, was Mönchengladbach gut macht.

Der Award als solcher ist in Gladbach noch nicht angekommen. Man erwartet ihn postalisch. Es gibt wohl ein 55minütiges Video auf YouTube von der Preisverleihung, das hier abrufbar ist.