Rathaus der Zukunft mg+ nimmt Gestalt an

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat auf seiner jüngsten Sitzung der von der Verwaltung vorgeschlagenen Vorgehensweise zugestimmt, die Planungen für das Rathaus der Zukunft mg+ auf Basis der aktuell vorgelegten Wirtschaftlichkeitsbetrachtung weiter zu verfolgen. Damit ist die Stadt auf ihrem Weg der Realisierung des Projekts am Standort Rheydt ein Stück nähergekommen. Für das zweite Halbjahr 2022 wird ein Bau- und Investitionsbeschluss der politischen Gremien angestrebt. Grundlage dazu soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung werden. Die für den Bau notwendigen € 160 Mio. sollen sich selbst tragen. Dass dies gehen kann, hat die Verwaltung als Ergebnis von einem externen Gutachter rechnen lassen, was als plausibel angesehen wird. 

Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs

Demnach bleibt das neue Rathaus auch vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen wirtschaftlicher als die über viele Jahre anstehende notwendige Sanierung von zahlreichen, zum Großteil maroden und über das Stadtgebiet verteilten, städtischen Verwaltungsgebäude. 

Baubeginn für das neue Rathaus, in dem nach jetzigem Stand 1.400 Arbeitsplätze für 1.700 Beschäftigte eingerichtet werden, ist für Herbst 2023 vorgesehen. Die Umsetzung des Planungsvorhabens soll in einem Bauabschnitt erfolgen, was zu einer rund zwei Jahre kürzeren Bauzeit führt, sagt die Verwaltung. Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird für Ende 2026 angestrebt.

Gegenüber der ursprünglichen Planung sollen die städtischen Gesellschaften EWMG und WFMG sowie die WohnBau Mönchengladbach nicht ins neue Rathaus einziehen. Schon bisher war entschieden, dass auch das Straßenverkehrsamt und das Gesundheitsamt nicht in den Neubau kommen. 

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