Tod eines Radfahrers unter anderen Aspekten

Der Tod eines Radfahrers in Kempen – zur Vorberichterstattung geht es hier – stellt sich inzwischen etwas anders dar, wie die Polizei mitteilt. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand, der auch auf Zeugenaussagen basiert, soll der Radfahrer auf dem Schutzstreifen in zügigem Tempo auf der Otto-Schott-Straße in Richtung Kerkener Straße gefahren sein. Vor der späteren Linkskurve fuhr er augenscheinlich ungebremst und ohne erkennbares Ausweichmanöver auf das Heck des stehenden Lkw auf.

Der Lkw war einige Minuten vor dem Unfall verbotswidrig auf dem dort befindlichen Radfahr-Schutzstreifen geparkt worden, den er aufgrund dessen vollständig blockierte. Auf dem gesamten Teilstück der Otto-Schott-Straße ist zudem ein Halteverbot durch Verkehrszeichen ausgeschildert.

Der Lkw-Fahrer hatte sein Gespann verlassen, um in der Firma nachzufragen, wo er Ware ausliefern könne. Das Warnblinklicht an dem Lkw war eingeschaltet. Ersthelfer kümmerten sich sofort um den verunglückten Radfahrer. Darunter war auch eine Frau, die angab Krankenschwester zu sein und die sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begann. Sie wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden genauso wie mögliche weitere Unfallzeugen, die bislang nicht bei der Polizei bekannt sind.

Hinweise bitte mit der Rufnummer 02162/377-0.

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