Was das Geld aus Düsseldorf ermöglicht

Ausbau von elf Spielplätzen, Revitalisierung der Lüpertzender Straße und Quartiersentwicklung Rheindahlen machen drei Förderbescheide möglich, mit der  , Ina Scharrenbach, Ministerin im Kabinett Armin Laschet nach Mönchengladbach kam – zur Vorberichterstattung geht es hier.

Das Geldpaket hat  ein Volumen von rund € 5,4 Mio. aus der Städtebauförderung und dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier”. Zur großen Überraschung von OB Reiners übernimmt das Land mit Blick auf die durch Corona zusätzlich strapazierte Finanzlage der Stadt auch den kompletten Eigenanteil in Gesamthöhe von € 830.000, weswegen sich die ursprünglich genannte Summe um diesen Betrag erhöht.

Aus dem Paket fließen € 2,78 Mio. in Spielplätze, deren Familienfreundlichkeit und Aufenthaltsqualität für große und kleine Nutzer verbessert werden. Sieben Spielplätze werden zu familien- und „generationsübergreifenden Orten“ entwickelt: dies sind die Plätze Bellermühlepark, Freizeitpark Dahl, Heiligenpesch, Volksgartenweiher, Hardter Wald, Schloss Rheydt und Pauenstraße. Außerdem sollen gut frequentierte, aber dringend sanierungsbedürftige Quartiersspielplätze überholt werden. Dazu gehören die Plätze Gatherskamp Bahn, Karl-Kämpf-Allee, Hochstadenstraße und Windmühlenweg.

Die Spielparks sollen die soziale Integration im Stadtteil fördern, mit Angeboten für alle Altersgruppen und vielfältige Bewegungs- und Entspannungsmöglichkeiten Die Beteiligung der Bevölkerung an Planung und möglicherweise Umsetzung ist  ein erster Baustein, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert. 

Für den rund 1.450 qm großen Spielplatz Am Volksgartenweiher an der Peter-Krall-Straße ist eine Summe in Höhe von rund € 728.000 eingeplant, wie das Gladabacher Tageblatt bereits berichtete.  

€ 2,16 Mio. sind für die Aufwertung und Umgestaltung der Lüpertzender Straße vorgesehen. Die Gegend wird z.Zt. als etwas gebraucht empfunden und fällt doch im Verhältnis zum Bismarckplatz ab. Um die Attraktivität der Innenstadt als Ort des Wohnens, des Einkaufs, der Kultur und Freizeit zu stärken und das Gladbachtal wieder sichtbar werden zu lassen, ist die Umgestaltung der Lüpertzender Straße im Teilbereich zwischen Weiherstraße und Stepgesstraße ein Baustein.  

Wir kommen auf diesen Teilaspekt noch einmal zurück

Für die Verbesserung sowie Umgestaltung Rheindahlens und zur Unterstützung privater Baumaßnahmen fließen aus dem Geldpaket € 447.000 in den Stadtteil. Die Förderung enthält Maßnahmen wie das Hof- und Fassadenprogramm und den Fonds „Aktive Mitwirkung”.

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